Oltner “Verein Shelterplast” – Häuser aus Plastikabfall sollen Plastikproblem und Armut in Kenia mindern
Kenia hat – wie viele andere Länder – ein Plastikproblem. Seit Jahren werden aus Plastik verschiedenste Produkte hergestellt. Viele, auch von Armut betroffene Menschen können sich diese Billigprodukte leisten. Wenn die Plastikwaren defekt sind oder ihren Dienst getan haben, landen sie auf dem Boden oder werden verbrannt, da andere Entsorgungsmöglichkeiten fehlen.
Unter dem Eindruck dieser Abfallberge entstand bei zwei jungen Menschen aus Olten, die Msumarini ferienhalber besucht hatten, der Wunsch, gegen diese Plastikflut etwas zu unternehmen.

Die Idee entstand, den Plastik einzusammeln, zu rezyklieren und zu Elementen für den Hausbau zu verarbeiten. Damit entstünden Arbeitsplätze und für bedürftige Menschen ein Dach über dem Kopf. Im Übrigen wäre das Dorf wohl schon bald vom Plastikmüll befreit.
Aus der Idee wurde ein Projekt, an dem Laura Knecht im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der Hochschule für Wirtschaft an der Fachhochschule Olten nun arbeitet. Mit Benedikt Baschung, Stephans Vater, und seiner Frau, Zuena Baschung-Fondo, einer gebürtige Kenianerin, gründeten die zwei jungen Menschen diesen Frühling den Verein Shelterplast.
Erste 40’000 Franken benötigt bis zum 13. Juli 2021
Die Kosten für die Weiterentwicklung und Realisation des Projekts belaufen sich auf rund 100’000 Franken. Diese sollen über die Crowdfunding-Plattform Crowdify gesammelt werden. Die ersten 40’000 Franken müssen bis zum 13. Juli 2021 erzielt werden, ansonsten würde das Crowdfunding abgebrochen und alle bisherigen Beiträge zurückerstattet. Zurzeit sind noch rund 20’000 Franken ausstehend.

Link zur Webseite: Shelterplast – Ein Projekt für Kenia
Link zur Crowdfunding-Projektseite: https://www.crowdify.net/de/projekt/shelterplast
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